Cavaliere PS31 Manuale Utente Pagina 229

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229 Gotfrydas Ostermejeris,
Rinktiniai raðtai
richtiger gesagt von dem Zwang Ostermeyers zu heftiger, rechthaberischer Polemik
bestimmt wurden, haben sie Wirkungen hervorgebracht, die weit über das eigent-
liche Aufgabengebiet hinausgehen. Die Vielseitigkeit der seinerzeit auf Deutsch
publizierten, nunmehr ins Litauische übersetzten Abhandlungen findet ihren ver-
dienten Platz in der litauischen Sprach- und Literaturgeschichte.
Die für das vorliegende Buch übersetzten Schriften Ostermeyers auf diesem
Gebiet bleiben im Rahmen einer theologischen Thematik des ausgehenden 18.Jahr-
hunderts, nämlich der sprachlichen, poetischen, inhaltlichen und administrativen
Probleme bei der Erstellung eines neuen litauischen Gesangbuchs. Im einzelnen
findet man Bedenken über einen Entwurf zu einem Neuen Littauischen Gesangbuch (Kö-
nigsberg, 1786; lit. Apmàstymai apie naujojo lietuviðko giesmyno projektà [S.162185]);
Sinceri Schreiben an den Pfarrer Ostermeyer zu Trempen von diesem selbst mit den nöthi-
gen Antworten ans Licht gestellet (Königsberg, 1787; lit. Sinceraus laiðkas kunigui Oster-
mejeriui Trempuose, pastarojo iðleistas su reikalingais atsakymais [S.186197]); Apologie
des neuen Littauischen Gesangbuchs wider die Mielckischen Beschuldigungen (Königs-
berg, 17901791; lit. Naujojo lietuviðko giesmyno apologija prieð Milkaus kaltinimus,
antra dalis [S.198233], treèia dalis [S.235259], ketvirta dalis [S.260297]); Erste
Littauische Liedergeschichte (Königsberg, 1793; lit. Pirmoji lietuviðkø giesmynø istorija
[S.298441]). Auf den Seiten 441444 folgen als Beleg für die poetischen Fertigkei-
ten Ostermeyers zwei der von ihm verfaßten und zwei von ihm übersetzte Kirchen-
lieder aus dem sog. Keberschen litauischen Gesangbuch (Königsberg, 1832).
Übersetzerin aller deutschen Texte ist Liucija Citavièiûtë (weiter: Übers.), die
auch für die Gesamtgestaltung des Buches einschließlich der umfangreichen An-
merkungen usw. verantwortlich zeichnet. Es ist hervorzuheben, daß die Übers.
schon länger an diesen Ostermeyer-Texten ebenso wie an anderen deutschen Tex-
ten jener Zeit gearbeitet hat. Bereits 1985 sind erschienen Auszüge aus der Ersten
Littauischen Liedergeschichte und aus der Apologie
4
, also von ihr ins Litauische über-
setzte Auszüge der Texte, die nunmehr vollständig vorliegen. Hinsichtlich der
Mitarbeit der Übers. an verschiedenen Buchausgaben
5
ist in unserem Zusammen-
hang wichtig ihr Anteil an dem Band zu Christian Gottlieb Mielcke
6
. Das bedeutet
nämlich, daß die Übers. mit den Schriften Mielckes gut vertraut ist, eben dieses
Cantor Mielcke als dem hauptsächlichen Konkurrenten von Ostermeyer auf der
Suche nach einem sprachlich guten und inhaltlich ansprechenden litauischen Ge-
sangbuch. Ostermeyer sah Mielcke als seinen schlimmsten Widersacher an, die
gegenseitigen Vorwürfe einer mangelhaften Beherrschung der litauischen Sprache
sind noch relativ milde Formen der Auseinandersetzungen, von denen jetzt die
4Lietuviø poetikos pradmenys, Vilnius: Vaga,
1985, 83209.
5Hier sind besonders zu erwähnen die Über-
setzungen zu Ostermeyer und Christian
Gottlieb Mielcke in: Regina Koþeniauskie-
në, XVIXVIIIamþiaus prakalbos ir dedika-
cijos, Vilnius: Mokslas, 1990, 544545,
580591
6Kristijonas Gotlybas Milkus, Pilkainis, pa-
rengë Liucija Citavièiûtë, Juozas Girdzi-
jauskas, Vilnius: Vaga, 1990.
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